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#Play With Light

Brice Compagnon

Wie definieren Sie „photogen?“

Ich denke oft an Odile Sarron (sie war der fantastischste Casting Director, den Elle hatte, und von ihr habe ich alles gelernt). Sie pflegte zu sagen: „Mein Job ist wie Anziehungskraft, man kann sie nicht erklären, man muss sie fühlen.“ Das stimmt absolut.  Es gibt Frauen, die einfach von einem gewissen Glanz umgeben sind. Das ist einfach so.  Sie haben eine Aura.  Es spiegelt sich in ihrem Gesicht, auf ihrer Haut, ein magisches je ne sais quoi. Man kann dieses Strahlen besitzen, ohne unbedingt ästhetisch schön zu sein.  Nehmen Sie zum Beispiel Simone Signoret in dem Film Madame Rosa:  Sie spielte eine alte Prostituierte, zerstört vom Alkohol. Und dennoch strahlt sie etwas aus und ist einfach großartig.

 

Wie landen Sie einen Casting-Treffer?

Es ist wie eine göttliche Eingebung. Ich finde die wenigen Personen, die von einem besonderen Licht umgeben sind, instinktiv.  Ich erinnere mich daran, wie ich zum ersten Mal Anna Mouglalis begegnete. Sie war nicht sehr groß, aber nahm sie unter mehr als 100 Personen deutlich wahr.

Und wenn man dieses besondere Licht nicht hat?

 

Es gibt sehr schöne und attraktive Menschen, die nicht photogen sind.  Sie können Ihr eigenes Licht kreieren, es gibt viele Techniken.  Legenden wie Marlene Dietrich und Ava Gardner haben nur mit bestimmten Fotoregisseuren gearbeitet, die sehr strenge Standards hatten.  Grazie und Haltung, durch Licht geformte Gesichter, sie waren grandios.

 

Was ist Ihr bevorzugtes Licht?

 

Das ist sehr verschieden!  Zuerst einmal denke ich an das sehr weiche Licht im Morgengrauen und in der Dämmerung, das Hans Feurer so gerne verwendete.  Oder Steve Hiett, der mit Blitz und Überbelichtung experimentierte, ein etwas brutales Licht, das Kontraste erzeugt und sehr scharfe, klare Bilder hervorbringt.  Eine inneres Licht kann einfach nicht erklärt werden, aber es lässt sich mit vielen Techniken simulieren.  Jeder kann ein schönes Bild schaffen.

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